Der Wildmann vom Falknis
Ein riesenhafter, haariger Berggeist, Hüter des Falknis-Massivs an der Grenze zu Graubünden.
Der Wildmann wurde als riesenhafter, von Kopf bis Fuss mit struppigem Haar bedeckter Mensch beschrieben, der in Felsspalten unterhalb des Gipfels lebte. Hirten berichteten von erschrecktem Vieh und umgeworfenen Alphütten.
Wer ihm mit Respekt begegnete – ihm einen Teil der Mahlzeit liess – dem wich er aus.
Volkskundler deuten die Figur als Personifikation der Naturkräfte des Hochgebirges. Um 1860 wurde eine Version in einem Triesenberger Schulheft festgehalten – einer der frühesten schriftlichen Belege für Liechtensteiner Sagen überhaupt. Das Motiv findet sich von den Pyrenäen bis zu den Karpaten.

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